Entweder man findet einen Weg, oder man schafft einen Weg….

 

Cape Breton Eco Village

 

                                                  St. Peters auf Cape Breton Island, Donnerstag der 14. Februar 2020

 

Lieber Besucher

 

Willkommen und schön das du unsere Seite vom Cape Breton Eco Village gefunden hast  😉

Wahrscheinlich begeistert dich unsere wunderschöne Insel Cape Breton und Atlantik Kanada und / oder du möchtest deinem Leben in irgendeiner Form eine neue Richtung geben.  Möglicherweise interessierst du dich für das Thema Unabhängigkeit, Autarkie, gesundes Leben, Selbstversorgung und Eigenverantwortlichkeit, Netzwerke mit gleichgesinnten Menschen die eine ähnliche, noch gesunde, “Taktung” haben. Dann solltest du jetzt weiter lesen und eintauchen in unsere Vision des Cape Breton Eco Village – unser “kleines” Selbstversorger Siedlungsprojekt.

Als ich vor über 20 Jahren aus Deutschland auf diese schöne Insel kam, faszinierte mich sowohl die traumhafte Landschaft als auch die Möglichkeiten die sich daraus ergeben würden wenn ich mich hier privat als auch unternehmerisch niederlassen würde. Ich könnte gleichsam mein bisheriges Leben im Hamsterrad hinter mir lassen und einige Ideen und Visionen in Angriff zu nehmen, die ich bereits länger im Hinterkopf trug, aber in meinem Herkunftsland Deutschland nur schwer verwirklichen konnte. Hier wähnte ich die Möglichkeiten das mal irgendwann in die Praxis um zu setzen. Einen Teil davon lernst du hier gerade kennen.

Mein ganzes Leben liebte ich es eigenverantwortlich und so weit wie möglich unabhängig zu leben. Die Welt, die uns umgibt, nimmt uns das selbstständige Leben und eigenverantwortliche Handeln immer mehr ab. Rundumversorgung in Vollkasko Mentalität von “Papa Staat„ oder sonstigen nicht staatlichen Organisationen. Immer mehr Vorschriften und Kontrollen, Druck und Fremdbestimmung.  Gruselt dich das ebenfalls? Wie wir an den aktuellen Entwicklungen derzeit unschwer erkennen können geschieht das nur selten zum Wohle der Menschen. Im Gegenteil. Es verstrickt sie immer mehr in Abhängigkeiten jeglicher Art. Deshalb suchte ich mir hier auf der Insel einen Platz mit viel Raum und reichlich unberührter Natur drumherum. Dort fühle ich mich am wohlsten und seit einigen Jahren lebe ich dort mit meiner kleinen Familie. Meine Frau Vanessa und unsere beiden blonden “Lausbuben” Felix & Falk  und ihrer kleinen Schwester Freyja 😉 Zwei germanische Bärenhunde haben alles im Blick und zwei Katzen kamen im Herbst mit dazu und runden vorerst die “Besatzung” unseres kleinen Hofes ab.

Warum ich das berichte?

Wir haben hier jedes Jahr etliche Besucher. Freunde und Kunden gleichermaßen. Wir hören sehr oft die Worte “ oh, habt ihr das schön hier und das die Kinder so aufwachsen können, ohne W Lan, Impfungen, 5 G, Freilernen und ohne Schulzwang, mitten in der Natur, das gibts ja fast nirgendwo mehr „ … etc. Der Wunsch zahlreicher Menschen nach einem vergleichbaren Lebens und Wohn Konzept, nach Netzwerk, Freiheit, Gestaltungsmöglichkeiten, weitestgehender Autarkie ähnlich unserer Lebensgestaltung ist klar erkennbar. Besonders freute mich als begeisterter Papa und meine Frau Vanessa die Tatsache das wir damit viele Familien ansprechen. Als Unternehmer ( ich betreibe seit über 13 Jahren ein kleines Land Erschliessungs Unternehmen ) freute es mich das auch viele Unternehmer des deutschen Kulturkreises dabei sind ihr Leben neu zu ordnen um sowohl nach einem gänzlich anderen Sachwert Investment, als auch privat nach einem anderen Lebenskonzept Ausschau zu halten. Die Gespräche und Kontakte die sich daraus in den vergangenen Jahren ergaben waren und sind mehr als spannend und erfreulich .

Die Frage nach dem ” wo könnten wir denn so was für unsere Familie aufbauen “?

Viel Natur so wie bei euch aber nicht so ewig weit weg um mal zum Einkaufen zu gelangen.

Die Eierlegende Wollmilchsau. Hier ist sie plötzlich wieder da.

Viele “normale” Kanada Interessenten die darüber nachdenken hier Land oder Immobilie zu erwerben denken in erster Linie über Atlantik, See oder Bras Dor Grundstücke nach. Wunderbar und nichts dagegen einzuwenden. Aber es gibt mittlerweile auch immer mehr Besucher die über ganz andere Möglichkeiten und Varianten nachdenken. Selbstversorgung, Autarkie, bestmögliche Unabhängigkeit, aktive Landschaftsgestaltung, Netzwerk, Gemeinschaft auf rein freiwilliger Basis. Das nicht nur auf praxisfernen Weltnetzseiten zum Zwecke der Vertriebsoptimierung aufgeführt. Mal ehrlich, wer ist hier vor Ort in der Richtung tatsächlich in der Lage ein halbwegs funktionierendes Praxisbeispiel vor zu weisen? Wer hat das Hintergrundwissen dazu und die praktische Erfahrung? Wo kann ich so etwas ansehen und anfassen – in echt ERLEBEN?

Ich habe Jahre lang nach einem geeignetem Stück Land gesucht das die richtige Größe, Lage, Verkehrsanbindung, Geländestruktur und Bewaldung aufweist. Meine Jahresausbildung als Permakultur Praktiker vor Jahren beim Sepp und Josef Holzer in Österreich hat mich irgendwie nie wieder so ganz los gelassen. Danach beschäftigte ich mich immer mehr mit all diesen Dingen wie Gelände und Landschaftsplanung, natürliche Kreisläufe, Selbstversorgung.  Weitere praktische Ausbildungen wie z.B. die Jahresausbildung zum Thema essbare Wildpflanzen bei Dr. Markus Strauss kamen hinzu. Daraus ergaben sich weitere Ideen und Visionen ( viel zu viel 😉 zu all dem was man ( n ) mit eigener Kraft und Kreativität gestalten und aufbauen kann.

Hier nun lag sie plötzlich vor mir. Die lang gesuchte und einhundert Prozent passende Landfläche. Hier konnte ich starten und seit Jahresbeginn 2019 geht es nach jahrelanger Vorplanung endlich zur Sache. Raus aus der langen Theoretischen Phase, rein in die Praxis und deren Umsetzung. Etwas Greifbares, reales, was zum Anschauen, begehen, riechen, schmecken, lauschen und staunen. Ich kann nicht sagen wie viele Tage ich auf diesem Areal zugebracht habe, wie viele Kilometer ich durch die tiefen Wälder gelaufen bin, zu jeder Jahreszeit. Eines wurde mir dabei schnell bewusst: All diejenigen welche “glauben” nur Grundstücke mit Ufer Anschluss in Kanada seien traumhaft schön dürfen sich ab Sommer diesen Jahres angenehm überraschen lassen.

Innerhalb dieser kleinen “Selbstversorger Siedlung” entsteht gerade auf einem der Areale auf einer Fläche von ca. 46000 qm Land ein Musterhaus mit Nebengebäude.  Ohne Anbindung an das öffentliche Stromnetz incl. einer Permakultur Garten & Teich Landschaft. Alles aus einem ehemaligem “Ur Wald” kreativ gestaltet.

Bevor ich nun weiter auf die Vorstellung des Gesamtkonzeptes eingehe möchte ich die Frage nach dem “warum” ehrlich beantworten.

Warum baue ich solche ein Projekt auf, mache mir viel Arbeit neben den allgemeinen Dingen die ich für meine kleine Familie privat und für mein kleines Unternehmen alltäglich bestreite ? Warum investiere einen nicht unerheblichen Betrag in dieses Projekt welches in ganz Atlantik Kanada in dieser Form wohl einzigartig sein wird ?

Ja, warum eigentlich?

Die Antwort ist recht einfach und gliedert sich in zwei Teilbereiche auf:

  1. Ich schaffe hiermit ein außergewöhnliches Anschauungsobjekt welches meinen Kunden und Interessenten die hier Land erwerben möchten dabei hilft sich zu orientieren. Gewünschter Nebeneffekt daraus sollte sein das ich meine Vermarktung von nicht Ufer Arealen die bestmöglich zur Selbstversorgung geeignet sind optimieren kann. Also ein kommerzieller und praktischer  Hintergrund. Auch ich muss ja für meine kleine Familie als Alleinverdiener die “Brötchen” verdienen.
  2. Ich erfülle mir hiermit einen Lebenstraum.
    Ein “Spielplatz für Große Jungs” die gerne träumen, planen, spielen, bauen, gestalten, im Dreck rum wühlen, mit Holz, Erde, Wasser, Luft verbunden sind. Sich in mitten der Natur aufhalten und andere Menschen mit ihren Ideen begeistern und anregen können. Besonders die Kinder. Alles ohne Flachbildmonitor in der Hand und ohne den Daumen kreisen zu lassen. Spaten, Harke, Axt und Eimer sind angesagt. Ein Projekt für Schulklassen, Studenten und Kindergruppen jeder Art die hier “eintauchen” und oder auch zur Ruhe kommen möchten. Wieder einen großen Schritt zurück in die Wirklichkeit. Keine Disney oder Hollywood Superhelden. Die Superhelden hier sind die Gärtner, Handwerker, Baggerfahrer und Holzfäller. Hier kannst du sie anfassen, sie haben verstaubte Gesichter und Dreck an den Händen, aber nicht am Stecken.
    Im wahrsten Sinne des Wortes – zurück zu unseren Wurzeln und einen Schritt heraus aus dem “System” und Hamsterrad.
    Ich halte das für Notwendig und für unabdingbar in Richtung nachhaltigem Gesundungsprozess und Rückgewinnung von echter Lebensqualität und Lebensfreude unserer, in weiten Teilen kollektiv geisteskranken Gesellschaft.

Verstehst du was ich meine?

Kannst du da ein wenig hineinfühlen und empfindest du ähnlich ?

Dann lies weiter.